Tragrollen, Belastung kennt manchmal keine
Grenzen
Tragrollen, auch Förderrollen genannt, sind heute ein wichtiger Bestandteil
von industriellen Arbeitsabläufen und technischen Prozessen sowie natürlich auch in der Fördertechnik im
Allgemeinen. Tragrollen sind Teil eines Förderbandes, das zum Transport von Gütern und Materialien eingesetzt wird.
Neben den Tragrollen besteht ein Förderband in der Regel aus einer Tragkonstruktion sowie einer Spann-, Umlenk- und
Abwurfstation. Die Tragrollen können an die jeweilige Belastung und auch spezielle Anforderungen angepasst werden,
so gibt es zum Beispiel auch Tragrollen, die über einen ein- oder beidseitigen Antrieb verfügen und auch solche,
die eine lenkende oder stützende Funktion haben. Für den Transport von besonders schweren Gütern werden auch
spezielle Schwerlasttragrollen eingesetzt. Schwerlasttragrollen werden auch in der Automobilindustrie häufig
eingesetzt, wo sie nicht selten auch Belastungen von bis zu 4000 Kilogramm standhalten müssen. Die Tragrollen
verfügen dann auch über eine andere Länge und einen größeren Durchmesser, um den speziellen Anforderungen gerecht
zu werden.
Tragrollen gibt es aus verschiedenen Materialien, so zum Beispiel aus Stahl und auch aus Kunststoff – in der Regel
sind sie jedoch unabhängig davon immer mit einer Beschichtung versehen. Tragrollen können zur Beförderung von
Stückgütern wie zum Beispiel Paletten, Kisten und Säcken eingesetzt werden, zum Transport von Schüttgütern wie
Steinkohle, Erz, Salz usw. oder aber es handelt sich um allgemeines Fördergut. Der Vorteil von Förderbändern ist,
dass sie bei einem geringen Energieaufwand dennoch äußerst effektiv arbeiten und eine sehr gute, zuverlässige
Betriebssicherheit aufweisen. Auch bei den Förderbändern gibt es unterschiedliche Modelle, die sich in der Regel
hauptsächlich durch die Art des Antriebs voneinander unterscheiden.
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